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Ein Katafálk (ital. Catafalco, aus dem roman. catar, schauen, und ital. palco, Gerüst, zusammengesetzt, also s. v. w. Schaugerüst) ist ein Trauergerüst oder Paradebett, welches beim Begräbnis berühmter Personen die aufgebahrte Leiche trägt.
Noch mehr spannende Infos gibt's im Lexikon.
Aus dem Lexikon
Die Erdbestattung Unter einer Erdbestattung (auch: Inhumation) versteht man die Beisetzung des Leichnams in ... weiter lesen
Wesentlich ist, dass die Bestattungszeremonie für alle gleich ist. Alle bekommen das gleiche Gewand und einen einfachen Sarg. Jeder Aufwand im Zusammenhang mit der Beerdigung ist untersagt. Vor der Bestattungszeremonie wird zum Zeichen der Trauer die Kleidung eingerissen (Krijah), sofern dies nicht schon unmittelbar nach dem Tode vollzogen wurde. Symbolisiert wird so der Riss im Herzen, der Schmerz wird nach außen sichtbar gemacht.
Die Bestattungszeremonie beginnt mit einer Trauerfeier in einem Raum auf dem Friedhof. Eingeleitet wird sie durch einen Gesang des Kantors. Die Trauerrede wird meistens von einem Rabbiner gehalten. Es folgen Gebete. Danach wird der Sarg zum Grab gebracht, wobei der Gang dahin zwei Mal unterbrochen wird, um die Mühsal des Weges anzudeuten.
Auch am Grab erfolgt eine kurze Zeremonie: Erde wird auf den Sarg geworfen: „Vom Staub bist du und zum Staub wirst du zurückkehren“ (2. Buch Moses). Ist der Sarg völlig bedeckt, sprechen alle das Kaddisch, ein Lob auf Gott den König. Den Angehörigen wird mit festgelegten Worten Trost zugesprochen. Nach dem Verlassen des Friedhofes wäscht man sich die Hände, reißt etwas Gras aus, wirft es hinter sich, um anzuzeigen, dass die Toten einst auferstehen werden wie das Gras auf dem Felde.
Shiva (= Sieben) bezeichnet die siebentägige Trauerzeit, in der die Angehörigen zuhause sitzen. Gemeindemitglieder versorgen sie mit Essen, sind bereit, mit ihnen zu sprechen oder gemeinsam zu schweigen. Shloshim bedeutet Trauern für 30 Tage, in denen Kleideregeln gelten und fröhliche Feste nicht aufgesucht werden sollen (4. Buch Moses).
Shana, die ganzjährige Trauer, gilt beim Tod der Eltern. Danach ist „Jahrzeit“ – das Ende der Trauer.
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