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Ein Katafálk (ital. Catafalco, aus dem roman. catar, schauen, und ital. palco, Gerüst, zusammengesetzt, also s. v. w. Schaugerüst) ist ein Trauergerüst oder Paradebett, welches beim Begräbnis berühmter Personen die aufgebahrte Leiche trägt.
Noch mehr spannende Infos gibt's im Lexikon.
Aus dem Lexikon
Die Erdbestattung Unter einer Erdbestattung (auch: Inhumation) versteht man die Beisetzung des Leichnams in ... weiter lesen
Nach Auffassung von Horst Kappmeyer haben Lebensversicherungen über viele Jahre die Sterbegeldversicherung zwar im Angebot gehabt, aber wirklich angeboten wurde sie nicht, weil es für wenig Geld sehr viel Verwaltungsarbeit bedeutete. Erst in den vergangenen Jahren entwickelten sie neue Tarife mit Versicherungssummen bis zu 20.000 Euro. Eine Summe, die in aller Regel weit überzogen ist, um eine ausreichende Vorsorge zu gewährleisten. Ferner ist bei den von Lebensversicherern entwickelten Tarifen ein ständig sinkender Rechnungszins zu beobachten, der derzeitig bei Neutarifen nur noch 2,25% beträgt.
Demgegenüber bieten Sterbegeldversicherer, die fast immer als „Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit“ firmieren, Sterbegeldversicherungen bis max. 8.000 Euro an. Der Rechnungszins beträgt häufig noch 3-3,5%. Hier besteht die Regel, dass dieser Rechnungszins solange erhalten bleibt, wie der Versicherungsverein ihn durch sein Anlagegeschäft gewährleisten kann. Auch der sofortige Versicherungsschutz muss ein Kriterium sein. Den bieten “Sterbekassen” insbesondere im Rahmen ihrer seit Jahren bestehenden Tarife.
Die „Sterbekassen“ sind Spezialversicherer, die ein stets eintretendes Risiko durch das Ansammeln von Kapital absichern. Sie erfüllen unverändert eine soziale Funktion und unterstützen die Menschen bei der Erhaltung oder auch Wiedergewinnung von Eigenverantwortung. Vielleicht oder gerade, um keine Sozialleistungen des Staates in Anspruch nehmen zu müssen. Dieser Aspekt ist gerade bei älteren Mitmenschen zu beobachten.
Viele Jahrzehnte war das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkassen die finanzielle Hilfe bei der Bestreitung von Bestattungskosten. Seit Streichung im Jahre 2004 ist die private Sterbegeldversicherung die zweckgebundene Absicherung für die unvermeidbaren Kosten.
Die Kriterien für eine Sterbefallabsicherung über eine Sterbegeldversicherung sind daher zusammengefasst:
• Sofortiger Versicherungsschutz
Bei Lebensversicherern häufig erst nach Ablauf von Karenzzeiten, bei Vorsorge in einem Sparvertrag überhaupt nicht gegeben
• Vereinfachte oder gar keine Gesundheitsfrage
Bei Lebensversicherern häufig umfangreiche Gesundheitsfragen mit Arztbenennung zwecks Anfrage
• Laufzeit der Einzahlungsphase
Die Versicherung läuft lebenslang, die Beiträge sind aber nur für eine begrenzte Zeit einzuzahlen
• Garantierte Versicherungssumme zuzüglich Überschüsse oder Boni bei feststehenden Beiträge
Hierbei gilt: Je niedriger das Alter, umso geringer ist der Beitrag
• Verwendung von Überschüssen der Gesellschaft
Hierbei gilt: Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit bedienen ausschließlich ihre eigenen Mitglieder. Die Mitgliedschaft und der Versicherungsschutz sind untrennbar verbunden. Demgegenüber haben Versicherer in der Gesellschaftsform einer Aktiengesellschaft auch Gesellschafterinteressen zu erfüllen.
• Sicherung der Sterbefallvorsorge gegen den Zugriff Dritter
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